Aktuelle Skulptur, Kunst aus der Schweiz

Stehende Skulpturen

Seit 40’000 Jahren schafft der Mensch stehende Figuren. Aus dieser Suche nach einer verborgenen Wahrheit, dem Zauber der den weiblichen Skulpturen innewohnt, ergibt sich eine geistige Verwandtschaft zum Ursprung der Menschheit.

Sitzende weibliche Skulptur. Unikat aus Metall. Schweizer Künstler David Werthmüller.

Sitzende Skulpturen

Die weibliche sitzende oder gleichwohl kauernde Skulptur ist komplex. Durch zuweilen verschlungene und gekrümmte Formen ist ihre Beschaffenheit dynamischer.

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Skulpturen Gruppen

Wie arrangiert man eine Mehrzahl an Figuren? Die Möglichkeiten scheinen unendlich. Die Art und Weise wie die Figuren zu einander stehen verändert die ganze Skulptur. Oftmals experimentiere ich tagelang mit unzähligen Variationen.

Skulpturen Eisen Montage Assemblage

Skulpturen Assemblage

Diese Arbeiten sind in Schichten aufgebaut. Nach einer kurzen intensiven Entwurfsphase werden alle Eisenstücke mit einem Schneidbrenner entfernt. Von dort aus lege ich die losen Teile in vielen Kompositionen übereinander. In der endgültigen Fassung erkennt man neben der offensichtlichen Abstraktion biomorpher Formen auch die transitorische Herangehensweise.

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Skulpturen Atelier

Manchmal ist es wie in einem Hexenkessel. Das Skulpturen Atelier besteht aus einem Ausstellungsraum und einer Schweisswerkstatt.

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Der Eisenflüsterer

Diesen Spitznamen verdankt David Werthmüller (1969) einem Bundestagsabgeordneten, der anlässlich einer Vernissage in München den anwesenden Galeriebesuchern einmal mehr, erfolglos die Herstellung und Einzigartigkeit der ausgestellten Skulpturen zu erklären versuchte.«Dabei ist alles ganz einfach!», meint Werthmüller. Anstatt im gemütlichen Atelier etwas aus Ton oder Gips zu kneten das man dann in Bronze giessen lässt, steht Werthmüller mit dem Schweissbrenner draussen in der Werkstatt und schmelzt das Eisen «auf einen Haufen».

Bei genauerem Hinsehen wird dem Betrachter sofort klar, dass es so einfach wohl nicht sein kann. Es stellt sich nämlich die Frage, wie man flüssiges Eisen bei 1538°C, so mir nichts dir nichts, in anmutige Frauenfiguren und Porträt Büsten formt, ohne dabei auf den Trick einer Giessform zurückzugreifen….